Byzantiener die Anlage und errichteten auf einer kleinen benachbarten Insel eine Seeburg. Da sie nur 150m vom Strand entfernt ist, kann man bei entsprechenden Wassertemperaturen hinüber schwimmen. Dafür war es uns aber doch schon zu kalt. Ein paar km weiter bei Narlikuyu stand der Himmel und die Hölle auf unserem Progamm.
In dem Karstgebirge gibt es viele Höhlen. Die Hölle öffnet sich als ein rundes Loch mit senkrechten Wänden, 55m Durchmesser und 128 m Tiefe. Seit Urzeiten gilt diese Höhle als Sitz der Dämonen. Glücklicherweise führt kein weg in die Hölle. Nur an einem Geländer kann man in den Abgrund schauen. In den Himmel kommt man dagegen viel einfacher. In die nebenan liegende Höhle führen 425 Treppenstufen 135 m in die Tiefe. Den Eingang zu dem 260 m langen Saal der Höhle bewacht eine kleine Kapelle aus dem 5.Jhdt. Am Ende des Saales, am tiefsten Punkt der Höhle, ist deutlich das Rauschen des unterirdischen Flusses zu hören. An dem Ort haben wir dann auch einen schönen Piknickplatz am Meer zum Übernachten gefunden.
Eine nebenan grillende türkische Familie hat dann auch gleich unser Abendbrot mit gegrilltem Huhn bereichert. Überhaupt scheint das hier unten eine Lieblingsbeschäftigung zu sein. Mit der Familie ans Meer fahren, Decke raus, Grill an, ein bisschen aufs Meer schauen , vielleicht Baden, gemütlich Essen und zum Dunkelwerden wieder nach Hause. Es muss nicht immer in die Gaststätte gehen. Die gibt es zwar auch, aber vor allem für die Urlauber( natürlich auch türkische). Wenn keine Hotels da sind, dann sind es eher Kaffee/Tee-Stuben, wo mehr die alten Männer erzählen oder spielen und dann jede Menge kleine Imbissläden. Zum Grillen gibt es oftmals richtig ausgewiesene Stellen, oft mit Wasserhahn, manchmal auch Dusche und Toilette und das, wenn keine Touristen hinkommen, sogar kostenlos. Gut, manchmal klappt es mit dem Aufräumen nicht so ganz, aber das ist man ja rund um das Mittelmeer inzwischen gewöhnt.
Am nächsten Tag mussten wir dann so langsam weiter. Die Küstenstraße soll in den kommenden Jahren bis Alanya 4-spurig ausgebaut werden und hier ist die Küste sehr bergig. Die nächsten km wurden daher etwas zeitraubender. Entweder in Schritttempo über die immer wieder neue Baustellen, oder steil und kurvig rauf und gleich danach wieder runter.Am nächsten Tag mussten wir dann so langsam weiter. Die Küstenstraße soll in den kommenden Jahren bis Alanya 4-spurig ausgebaut werden und hier ist die Küste sehr bergig. Die nächsten km wurden daher etwas zeitraubender. Entweder in Schritttempo über die immer wieder neue Baustellen, oder steil und kurvig rauf und gleich danach wieder runter. Zwischenstation haben wir dann in Anamur gemacht.
Wir haben in einem Hotel bei Belek eine Woche “Urlaub” mit eigener Anreise gebucht. Und mit einem kleinen Umweg ( über das Rote Meer) sind wir am 05.12. an unserem Hotel angekommen. Na ja, ein bisschen komisch hat die Dame an der Rezeption schon geschaut, als wir auf die Frage nach dem gut überstandenen Flug sagen mussten, dass das Auto auf dem Hotelparkplatz steht.
Na dann ist jetzt erstmal erholung von der Anstregenden Reise angesagt. Oder?
AntwortenLöschenNaja, so wie man sich bei einer Rundreise (1600km) erholen kann. Aber es sind ausreichend Pausen, fahren brauch ich diesmal nicht und 4 Hoteltage zum relaxen sind ja auch dabei
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