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Dienstag, 17. Februar 2015

Kambodscha


Am 17.02. hatten wir die Grenze bei Aranyaprathet erreicht. Ein kilometerlanger LKW-Stau kündigte den Übergang an. Da auch viele Thailand-Langzeiturlauber hier ihr Visum erneuern geht es ziemlich geschäftig zu. Unzählige handgezogene Holzkarren mit Waren aller Art wechseln nach Kambodscha. Nach über 3 Stunden haben wir unser Visum und alle Stempel für Pass und Auto.  Auf einer guten Straße( nun wieder mit Rechtsverkehr) geht  es nun durch eine endlose Ebene mit abgeernteten Reisfeldern. Erst im Mai mit dem Einsetzen der Monsun-Regenfälle wird es hier wieder richtig grün. Unser erstes Ziel ist Siem Reap. In der Nähe dieses Ortes befand sich etwa von 800 bis 1400 das Herrschaftszentrum des historischen Khmerreiches. Es war die weltweit größte Stadt der vorindustriellen Zeit. Da die Herrscher ihre Königshöfe immer wieder verlagerten, verteilen sich die Tempel über eine größere Fläche. Viele Touristen mieten sich ein Tuk-tuk, ein von einem Moped gezogener 2-rädriger Anhänger, wir fahren nach dem Kauf der Eintrittskarten  mit dem Bulli zu den Tempeln.  Unser erster Tempel, der Ankor Wat,  ist eine 65m große Pyramide mit drei Ebenen und 5 Türmen und ist dem Hindugott Vishnu geweiht. In der 700m langen Säulengalerie des Tempels wurde den Untertanen auf 2m hohen Flachreliefs die Allmacht des Königs gezeigt,  zur religiösen Erziehung ist die Schöpfungsgeschichte mit dem Quirlen des Milchozeans und natürlich Himmel und Hölle zu sehen. Die gesamte Anlage ist reich verziert und einfach überwältigend. Da wir früh genug dort waren, konnten wir das alles noch richtig genießen, denn wenn der Hauptansturm der Besuchern ankommt, kann man sich gut vorstellen, dass dies eines der meistbesuchten Monumente der Welt ist. In den folgenden Tagen besuchen wir noch viele weitere Anlagen, wie  die mit einer Mauer umgebene Königsstadt Ankor Tom, den immer noch vom Dschungel überwucherten Tempel Ta Prohm, die unwahrscheinlich detailreich gestaltete Anlage Banteay Srei oder  in einem Fuß vom Wasser umspülten Reliefs von Kbal Spean .Es ist schon erstaunlich, welche gewaltigen Bauwerke diese frühen Hochkulturen mit einfachen Mitteln errichtet haben. Da wir in Siem Reap an einem Hotel mit Pool übernachtet haben, sind wir auch auf recht angenehme Weise den Stau  des Tages losgeworden.  Südlich des Ortes erstreckt sich der Tonle Sap, der größte Binnensee Kambodschas. Im und am See leben viele vietnamesische Fischer.  Aus dem See fließt der Fluß Sap bis Phnom Penh und mündet dort in den Mekong. Wenn die  Schmelzwasser des Himalaya und die Monsun-Regenfälle des Frühjahrs den Wasserstand des Mekong ansteigen lassen, kehrt sich die Fließrichtung des Sep um und das Mekong-Hochwasser strömt in den Tonle Sep. Da dann der Wasserstand im See um viele Meter ansteigt, leben die Fischer in schwimmenden Dörfern oder in hohen Stelzenhäusern.  Wir sind abseits der Reiseveranstalter zu einem kleinen Dorf am See gefahren, wo an diesem Tag auch mehrere Hochzeiten statt fanden. Dazu wird an der Straße ein großes Festzelt für das halbe Dorf aufgebaut, ohrenbetäubende Musik kommt aus riesigen Lautsprecherboxen und nebenan wird in einer provisiorischen Küche das Essen zubereitet. Welch ein Gegensatz zu dem dahinter stehenden einfachen Haus der Brauteltern. Wir machen uns am nächsten Tag auf den Weg zur Hauptstadt Kambodschas, nach Phnom Penh. Leider wird mal wieder die Straße gebaut und so geht es auch mal 50km durch feinen roten Staub. Ansonsten ist die Straße nicht schlecht, trotzdem sollte man sich Zeit lassen. Das Hauptverkehrsmittel ist das Moto, ein kleines Motorrad oder Moped. Damit kann man eigentlich fast alles transportieren.  Gut verpackt passen 6 Matratzen, oder 30 Hühner, ein paar Schweine oder auch mal eine 5-köpfige Familie auf das Moto. Und wenn dann noch ein Seitenwagen oder Hänger dran hängt, dann gibt es eigentlich keine Grenzen mehr. Außer den Minibussen sind aber auch fast alle anderen Transportmittel vor allem eins, nämlich langsam. Da wir genug Zeit haben, kommen wir gut am Nachmittag in der Hauptstadt an.  Phnom Penh begrüßt uns mit einem kilometerlangen Stop and Go.  Viele Autos sind unterwegs, aber dazwischen ganz viele Motos, die jede noch so kleine Lücke füllen, und wenn keine da ist, schnell mal die Gegenfahrbahn nutzen. Wir kommen (wenn auch durchgeschwitzt) sicher an einer der wenigen Supermärkte der Stadt an. Das Einkaufen ist in Kampodscha nicht ganz einfach. Selbst in der Hauptstadt gibt es nur eine Handvoll Supermärkte mit völlig überhöhten Preisen. Bezaht wird in US-Dollar, das Wechselgeld gibt es in Riehl, der Landeswährung zurück.  Wir parken in der Nähe des Königspalastes. An nächsten Morgen werden an der Straße Fähnchen und Blumen verteilt, die Menschen stehen am Straßenrand und begrüßen den laotischen Ministerpräsidenten. Leider ist deshalb der Königspalast für Besichtigungen gesperrt, in die Silberpagode nebenan kommen wir allerdings noch rein. Die hübsche Pagode hat ihren Namen von den  5000 Bodenfliesen, die aus massivem Silber bestehen. Im naheliegenden Nationalmuseum gibt es  u.a . einige Originale aus den Tempeln von Ankor Wat zu sehen. Am Abend schlendern wir an der Uferterrasse entlang und schauen auf den Mekong hinab. Nach dem Sonnenuntergang, wenn die Temperaturen unter die 30 grd-Marke sinken, erwacht auch der Park neben unserem Schlafplatz. Dann ziehen Jogger ihre Bahnen und neben den Springbrunnen werden Lautsprecher aufgebaut. Zu passender Musik kann jeder der vorbei kommt,  an einem der Aerobic –Kurse teilnehmen oder die beleuchteten Wasserfontainen bewundern. Vor unserer Weiterreise werfen wir noch einen Blick auf ein trauriges Kapitel der Geschichte des Landes. 1975 übernahmen die Roten Khmer die Macht im Land. Pol Pot und seine Genossen wollten aus dem ohnehin schon armen Land einen sozialistischen Bauernstaat machen. Innerhalb weniger Tage wurden alle Einwohner aus der Stadt getrieben um als Reisbauern zu arbeiten.  In den 3 Jahren dieser Schreckensherrschaft kamen 2 Mio. Menschen, also fast 20% der Bevölkerung uns Leben. Das Völkermordmuseum Tuol  Sleng befindet sich in einer ehemaligen Schule, die in dieser Zeit das berüchtigte Gefängnis S21 war. Über 13000 vor allem gebildete Menschen wurden hier ermordet. Da es im ganzen Land noch immer unberäumte Mienenfelder gibt, sollte man immer schön auf den Wegen bleiben. Wir sind nach Phnom Penh weiter zur Küste nach Sihanoukville gefahren. Hier gibt es viele feine Sandstrände, die meisten sind zwar von Hotelanlagen belegt, am Otres-Beach konnten wir noch einmal für ein paar Tage schön am Strand liegen. In dem weiter östlich liegenden ehemaligen Seebad Kep ist dagegen das Wasser schlechter. Um schön baden zu können, muss man auf die gegenüber liegende Kanincheninsel übersetzen. Hier sind etliche ehemaliger französischen Villen noch immer nicht nach den Kriegsschäden instandgesetzt. Dafür ist der Ort bekannt für seine frischen Krebse, die wir uns auch gut schmecken lassen. Von Kep geht es über Phnom Penh, wo wir noch einmal unsere Vorräte auffüllen, weiter Richtung Laos. Unterwegs stehen wir mal an einer Pagode mit vielen Kindern und einem freundlichen Mönch, ein anderes Mal  an dem historischen Wat von Kompong Cham. Hier führt übrigens auch eine Bambusbrücke auf eine im Mekong liegende Insel. Die Brücke ist allerdings nur in Trockenzeiten befahrbar, denn bei höherem Wasserstand wird sie überspült. Dann gehts nur mit der Fähre zu den Dörfern hinüber. Eigentlich wollten wir immer weiter am Mekong entlang fahren, aber nur wenige Hauptstraßen sind wirklich passierbar. So geht es im weiten Bogen, fast an der vietnamesischen Grenze entlang nach Krati und Kampi an den Mekong zurück. Hier gibt es noch einige der seltenen Irrawaddy-Delfine zu sehen und ein Stück weiter ist bei den Stromschnellen eine Badestelle im Mekong. Baden tun hier meist nur die Kinder, der Kambodschaner legt sich nach einem Essen auf der Matte in seine überdachte Hängematte. Wir fahren noch weiter auf engen Straßen durch nicht endende schmale Dörfer immer direkt am Mekong entlang. Die meisten Dörfer abseits der Großen Städt sind noch immer ohne Stromversorgung. Es hängt zwar eine Lampe in der Hütte, aber am Tage muss dann die leere Batterie im Dorf von einem qualmenden Dieselgenerator wieder aufgeladen werden. Neuerdings werden zwar Solarpanele zum Aufladen angeboten, aber die werden kaum genutzt, da maßlos überteuert. Bevor wir Kambodscha verlassen, machen wir für ein paar Tage einen Abstecher in die kühlen Berge bei Banlung. Vor ein paar Jahren führte die Straße durch dichten Dschungel. In den letzten Jahren wurden die Teakbäume gefällt und in China und Thailand zu Gartenmöbeln  für den westlichen Markt verarbeitet. Anstelle des Dschungel erstecken sich nun kilometerweit neue Kautschuk- und Cashewkern-Plantagen (Das auf dem Bild ist übrigens ein Cashewkern). An Hand der Rauchsäulen und der Planierraupen sieht man, dass es so immer weiter  geht.  Das wirklich schlimme ist, das von diesem Raubbau nicht die arme Bevölkerung profitiert, sondern einige korrupte Beamte reich werden.  In Banlung kann man noch organisiertes  Dschungeltrecking machen, wir unternehmen einen gemütlichen Spaziergang und erfrischen uns im klaren Kratersee. Der Ort liegt zwar nur auf 350m Höhe, die Nächte sind jedoch schon richtig angenehm kühl. Am 14.03. geht es wieder hinunter nach Stung Teng. Wir übernachten an einem Gasthaus, das jungen Leuten aus den ärmeren Schichten eine Ausbildung im Hotelgewerbe vermittelt. Wir haben nette Gespräche un d einen ruhigen Platz. Am nächsten Tag geht es auf einer sehr schlechten Straße zum fast leeren Grenzübergang nach Laos. Die Abfertigung ist schnell, Natürlich wollen die Grenzbeamten ihr Stempelgeld zur Aufbessereung des Gehalts, aber es hält sich in Grenzen. Auf nach Laos!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Thailand 1



Vor dieser Grenze hatten wir einige Bedenken, denn lt. Internet kann es bei der Einreise über Land ohne Visum nur 15 Tage Aufenthalt geben. Andere Quellen sprechen von 30 Tagen für Deutsche, aber ganz eindeutig war auch nicht, ob es die nur am Flughafen gibt. Wir haben freundlich gefragt und von der netten Beamtin unseren Stempel für 30 Tage erhalten.  Länger wollten wir diesmal sowieso nicht in Thailand bleiben, da man in diesem Teil der Welt seine Reisepläne nach den Monsun-Zeiten richten sollte. Von der Grenze ging es nun durch riesige Kautschuk-Plantagen weiter nordwärts. Hier gibt es auch viele Shrimps- , Fisch- und Muschelfarmen. Unser erstes Ziel war die Insel Koh Lanta. Die Insel ist einfach über  zwei Fähren vom Festland zu erreichen, sie ist allerdings auch schon ziemlich touristisch erschlossen. Jede Menge kleine Ressorts, Restaurants und Shops am Strand, aber trotzdem auch noch ruhige Ecken. Wir fanden unseren Platz am fast letzten  Strand der Insel direkt an der Bucht. Wer will, kann auch eine Elefantensafari durch die Gummiplantage oder eine Dschungelwanderung machen. Wir haben nach ein paar Tagen  unseren Weg gen Norden fortgesetzt. Nächste Zwischenstation waren die Stände von Krabi. Von hieraus kann man gut mit dem Boot zu einigen Inseln und Standbuchten fahren, denn der Strand von Krabi  ist bei Flut fast weg und direkt an der Straße gelegen. Wir sind über eine steile Treppe zur nächsten Bucht geklettert, sind dann aber nach einem Tag weiter gefahren. An unseren geplanten Standplatz stand inzwischen ein Ressort und vor der Bucht fahren den ganzen Tag die lauten Longtrail-Boote die Touristen hin und her. Wie laut die wirklich sind konnten wir am nächsten Tag bei unserem Besuch des Nationalparkes in der Phang Nga – Bucht erfahren. Die Tour mit dem Boot in den Park beginnt an ausgedehnten Mangrovenwäldern. Nach ein paar Km weitet sich die Bucht und unzählige Kalksteininseln und Felsen die bis zu 300m aus dem Meer ragen, kommen in Sicht. Wir fahren zu einem Pfahldorf, durch Tropfsteinhöhlen und schließlich zur James Bond-Insel, auf der eine Szene  für „Der Mann mit dem goldenen Colt“ gedreht wurde. (Im Übrigen wurden hier in dieser Gegend eine ganze Reihe von Kino und Fernsehfilmen gedreht, u.a. auch einige Traumschiff-Folgen.) Eine etwas längere Strandpause haben wir bei Khao Lak eingelegt. Auch hier sind einige unserer Standplätze inzwischen mit Hotel- und Bungalow- Anlagen belegt. Nachdem die bei dem verheerenden Tsunami von 2004 zerstörten Anlagen wieder aufgebaut wurden, hat man nun den Eindruck, dass zügig der gesamte verfügbare und erreichbare Strand mit Ressorts, Bungalows oder Restaurants mit Liegen zugebaut wird. Wir fanden trotzdem noch ein kleines freies Stückchen zwischen  zwei Restaurants. In dem Palmenhain direkt am Strand konnte man es ein paar Tage aushalten. Das Wasser war badewannenwarm, der Strand endlos für Spaziergänge und zum Ausruhen gab es immer ein schattiges Plätzchen. Am 1.2. ging es die Küste weiter nordwärts. Da wir an der Küste keinen geeigneten Übernachtungsplatz mehr fanden, unternahmen wir einen kleinen Abstecher zum  Khao Sok Nationalpark. Hier kann man schöne Wanderungen zu einsamen Wasserfällen unternehmen und wenn man Glück hat und auch noch zur richtigen Zeit da ist, die mit einem Meter Durchmesser größte Blume der Welt, die Raffles bewundern. Wir hatten beides nicht und sind weiter die Richtung Bangkok gefahren.  Durch endlose Kautschukplantagen geht es immer entlang der Grenze zu Myanmar, dem früheren Birma. Unterwegs werden wir immer wieder von Deutschen angesprochen, wie man wohl mit einem deutschen Auto nach Thailand kommt. Die Gespräche sind immer wieder interessant, denn unser Weg  ,oder besser gesagt Umweg war ja auch etwas ungewöhnlich.  Nach zwei Zwischenübernachtungen am Golf von Thailand kommen wir in den Großraum von Bangkok. Im dichten Verkehr kämpfen wir uns durch unübersichtliche Autobahnkreuze und  endlose Baustellen zwischen vielen Mopeds und qualmenden Trucks in Richtung Pattaya. Wir sind froh, dass wir uns Bangkok schon im November angeschaut haben. Das Fahren mit dem Auto in dieser verstopften Stadt muss man sich nicht antun, denn mit dem Skytrain, Bus oder Boot kommt man in Bangkok überall günstig hin und die Parkplatzsuche bleibt einem auch noch erspart. Unser nächster Stopp ist also Pattaya. Wir waren vor fast 20 Jahren schon einmal dort, in der Zwischenzeit sind so einige Hochhäuser dazu gekommen. Uns interessiert es trotzdem und so fahren wir gemütlich einmal die Strandpromenade ab. Hier liegen die Touri’s in Zehnerreihe in Liegestühlen am schmalen Sandstrand , gegenüber immer gleich in Reichweite eine Bar und vor der Nase pendeln unzählige Boote mit Gleitschirmen.  An unserem eigentlich  ruhigen Übernachtungsplatz vor der Stadt wird es zur Dämmerung richtig voll. Die Leute suchen bei Vollmond und einsetzender Ebbe Muscheln oder Krebse im flachen Wasser. Eigentlich wollten wir sehen, was es da tolles gibt, aber es ist weit nach Mitternacht, als sie nach und nach zurück kommen und vor der Heimfahrt noch eine Stunde die Leistungsfähigkeit des Autoradios (2m neben uns ) testen. Alles zusammen also nicht unser Lieblingsplatz, so fahren wir weiter  zur Insel Koh Chang. Vorher füllen wir unser Trinkwasser noch mal auf und besuchen gleich noch einen Markt auf der anderen Straßenseite. Natürlich haben wir  da auch gleich gegessen. Das ist hier abseits der Touristengebiete etwas schwieriger. Englisch kann keiner, Speisekarten oder Bilder vom Essen gibt es nicht, also kann man nur auf die Zutaten zeigen und sich dann überraschen lassen. Meistens ist es auch lecker, außer man hat vergessen „no spicy“ zu sagen. Dann kann es schon mal richtig scharf werden. Gleich nebenan haben wir uns günstig mit Obst ( kleine Bananen, Durian und Pomelleo) eingedeckt. Diese Märkte sind nicht nur günstiger wie die Supermärkte, sondern auch viel interessanter. Da gibt es neben den Ständer für Essen und Trinken viele verschiedenen Gemüse, aber auch  Fisch (frisch, gebraten und vor allem getrocknet), halbe Schweineköpfe,  ganze frittierte Hühner (mit Kopf, Schnabel und Füßen)oder gefüllte Frösche. Interessant eben, man muss ja nicht alles kosten. Ein Stückchen weiter geht es mit einer ziemlich rostigen Fähre über eine schmale Meerenge auf die Insel Koh Chang.  Die zweitgrößte Insel Thailands liegt auf der Ostseite des Golfes von Thailand unweit der kambodschanischen Grenze. An der Westseite der Insel gibt es viele schöne Sandstrände mit über 60 Hotels und Resorts. Wir fahren also die Ostseite entlang, finden schöne Plätze am Wasser, baden am Wasserfall und statten zwischendurch auch mal dem Zahnarzt einen Besuch ab.  
Am Südende der Insel fanden wir hinter  3km furchtbarer Holperpiste und einer schmalen Durchfahrt endlich einen schönen Strand mit einem guten Übernachtungsplatz. Im Palmenhain gibt es für uns etwas Schatten, für die Solarzellen genug Sonne, ein angenehmer Wind bläst über das warme seichte Wasser und nach einer Müllsammelaktion gefällt uns auch er weiße Strand.. Am anderen Ende der Bucht gibt es noch ein gemütliches Hostel mit urigen Bambushütten und einer guten Küche. Das kleine Riff vor der Bucht bietet nicht sehenswertes beim Schnorcheln, aber man kann schön baden und schwimmen. Nach gut einer Woche müssen wir uns leider langsam auf den beschwerlichen Weg zurück in die Zivilisation und dann weiter zur kambodschanischen Grenze machen. Auch in diesem Teil des Landes geht es meist durch Kautschuk plantagen und zwischendurch stand auch mal ein interessanter Schrein mit unzähligen Hühnern..