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Freitag, 13. September 2019

Polen, Litauen, Lettland Estland



 Polen

Endlich sind wir wieder mit unserem Bulli unterwegs. Und wir hoffen, dass unsere Reise 2019/2020 auch endlich mal wieder in nicht so touristisch erschlossene Länder geht. In den letzten 2 Jahren waren wir in Südafrika und Australien. In beiden Ländern mussten wir sehr oft  auf Campingplätzen übernachten. Im ersten wegen der hohen schwarzen Kriminalität und im zweiten, weil das Freistehen zumindest in der Nähe der Orte und Küsten fast überall nicht erlaubt war.

In diesem Jahr soll es nun erst einmal in Richtung Osten gehen. Eigentlich sind wir für diese Himmelsrichtung  schon ziemlich spät dran, wir hoffen aber trotzdem, dass das Wetter noch eine Weile mitspielt.

Wir starten also zunächst Richtung Polen. Unser erstes Ziel ist Kolberg. Bei strahlendem Sonnenschein und kräftigem Wind genießen wir einen Strandtag an der Ostsee. Weiter geht es nach Ustka. Die Bunkeranlagen Blücher aus dem zweiten Wetkrieg als Teil der Westerplatte sind noch gut erhalten und können besichtigt werden. Und eine zünftige Erbsensuppe aus der Gulaschkanone gibt es passend dazu auch noch.

Wir fahren weiter nach Osten, Danzig ist unser nächstes Ziel. Die Stadt hat eine toll restaurierte Altstadt mit vielen Kaufmannshäusern. Der mittelalterliche Kran zum Entladen der Schiffe konnte mit Muskelkraft angetrieben bis zu 2 to. Heben.

Am Hafen lag auch die Leninwerft, die mit der Gewerkschaft Solidarnosc Anfang der 1980iger Jahre einen bedeutenden Anteil an der politichen Wende hatte.

Litauen

Unsere Route führt uns weiter über die Grenze nach Litauen in das beschauliche Kaunas. Leider erwischen wir einen Montag und damit ist auch die restaurierte Burg geschlossen.

Nur 20km weiter  liegt unweit vom Nemunas-Stausee das Freilicht-Museum Rumsiskes. Hier wurden historische Gebäude aus dem ganzen Land vor dem Verfall gerettet und in kleinen typischen Dörfern  wieder aufgebaut.

Die alte Wasserburg Trakai liegt malerisch auf einer Insel im Galvesee , einige km vor Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Die wohl schönste Burg des Landes  hat eine interessante Geschichte. Im Mittelalter war Trakei für einige Jahre die Hauptstadt des Großfürstentums Litauen. Auch heute stehen ein der Stadt noch viele Holzhäuser.
Die Hauptstadt des Landes ersparen wir uns, dafür gibt es ein paar km nördlich einen interessanten Ort. Man sollte es kaum glauben, hier liegt der geografische Mittelpunkt Europas. Aber die östliche Grenze Europas ist nun mal der Ural und der ist noch fast 3000km weg.






















Mittwoch, 17. April 2019

Vietnam

Der  Rückflug von Sydney wurde durch Air Asia um fast 10 Stunden vorverlegt. Und auch aus anderen Gründen werden wir nicht wieder mit dieser Fluggesellschaft fliegen. Sie bieten zwar einen tollen Preis an, dafür fehlt aber auch jeder Service. So muss nicht nur die jedes Essen, für jedes Trinken extra bezahlt werden, auch wenn man als Paar neben einander sitzen möchte kostet das extra.
Durch die Vorverlegung kommen wir in Kuala Lumpur schon am frühen Abend an, unser Weiterflug geht aber erst am Morgen. Am AA-Service in KL erkundigen wir uns nach einem Plätzchen für die nächsten 12 Stunden und bekommen eine Umbuchung auf einen Abendflug angeboten. Da die visafreie Einreise für Vietnam noch einen Tag mehr zulässt, nehmen wir das Angebot an und buchen gleich noch ein Zimmer in Saigon für diese Nacht. Das klappt für uns beide auch alles super, leider ist Rucksack nicht ganz so schnell.
In Ho Chi Min-City angekommen, brauchen wir ewig bis unsere Rucksack-Verlustmeldung fertig ist. Inzwischen ist dann auch der letzte Bus in die Stadt weg, also geht es mit dem Taxi zum Hostel. Wir schlafen super und fahren gleich am Morgen noch einmal zum Airport. Der Rucksack ist inzwischen mit unserer planmäßigen Maschine angekommen. Wir sind froh, dass dieses Problem geklärt ist und können unser gebuchtes Zimmer beziehen. Am Nachmittag geht es bei feuchtwarmen 37 °C in die Stadt. Der Unterschied zu Australien könnte kaum größer sein, wir sind nun mal in Asien.
Das Ganze erinnert uns sehr an Phnom Pen vor ein paar Jahren, die Anzahl der Mopeds auf der Straße ist schon gewaltig.
Wir mieten uns am nächsten Morgen auch gleich eins und stürzen uns in den dichten Verkehr. Es sind fast nur Mopeds auf der Straße, dazu ein paar Autos, dazwischen immer mal wieder ein Fahrrad und zwischendurch versuchen Fußgänger die andere Seite zu erreichen. Die Busse schaffen sich mit viel Hupen Platz, Dreiräder transportieren schwere Lasten und von dem  Moped, das ein paar 4m-Eisenstangen zur nächsten Baustelle bringt, hält man sich lieber fern. Nach ein paar km in diesem Trubel bin ich nicht nur von der Wärme durchgeschwitzt. Erst außerhalb der Stadt kann man aufatmen, der Verkehr ist nicht mehr ganz so dicht und die Luft nicht mehr ganz so stickig.
Unser Ziel sind die gut 50km entfernten Tunnel von Cu Chi. Während des Vietnam-Krieges haben hier im dichten Dschungel die Vietnamesen ein weitverzweigtes Tunnelsystem angelegt und den Amerikanern während der Tet-Offensive schwere Verluste zugefügt.
Die Tunnel sind für Besucher vergrößert worden, trotzdem wird es stellenweise so eng, dass es nur noch auf den Knien durch geht. Und da hier tropische Temperaturen herrschen, ist es auch unter der Erde scheißtreibend warm.
Die Rückfahrt ist dann schon angenehmer, die Luft nicht mehr so dick und der Verkehr etwas ruhiger. Unterwegs lassen wir uns in einem Dorf einen leckeren Eiskaffee schmecken und schwimmen dann in der dichter werdenden Moped-Traube zurück nach Saigon.
Am 17.4. schauen wir uns noch einige Museen an, bevor es am Abend zum Bahnhof geht. Unsere weitere Reise durch Vietnam wollen wir weitgehend mit dem Zug bewältigen. Die Fahrkartenbuchung ist über das Internet ziemlich einfach und wenn man das früh genug macht, bekommt man auch ohne Problem einen Platz im Liegewagen. Wir bleiben in dem 4-Mann-Abteil zu zweit, es ist sauber und ruhig und wir schlafen auf den etwas harten Liegen ganz gut. Zum Frühstück gibt es heißes Wasser für den Kaffee und dazu die Aussicht auf die ländliche Gegend mit ihren vielen Reisfeldern.
Am Mittag erreichen wir Da Nang und fahren mit dem Bus die paar Km nach Hoi An weiter.
Wir beziehen unser Zimmer und machen gleich erst einmal einen Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren vielen Lampions.Hier gibt es viele gut erhaltene alte Gebäude, viele Tempel und Gemeinschaftshallen der eingewanderten Chinesen. Leider haben auch viele Reiseunternehmen dieses Weltkulturerbe entdeckt und so sind am Nachmittag die Gassen extrem voll. Wir schauen uns deshalb am nächsten Morgen die Sehenswürdigkeiten an, schlendern über die japanische Brücke (mit Dach) und bewundern die filigranen Seidenstickereien mit der darüber liegenden Seidenraupenzucht.
Am 20. 4. Fahren wir mit dem Bus wieder zurück nach Da Nang und dann weiter mit den Zug bis Hue. Diese Strecke ist wohl eine der Schönsten durch Vietnam. Hier liegt der Wolkenpass, der Zug schlängelt sich aber langsam in engen Kurven immer an der steilen Küste entlang.
Zum Nachmittag kommen wir in der alten Kaiserstadt Hue an. Unser Zimmer liegt in der von Stadtmauer und Wassergraben geschützten Altstadt. Am nächsten Morgen starten wir mal wieder mit dem Moped und schauen uns die alten Pagoden und die schönsten Kaisergräber entlang dem Parfüm-Fluss an. Einige dieser Grabanlagen gleichen eher Parks mit idyllisch angelegten Seen, Palästen und Pavillons und wurden auch schon zu Lebzeiten vom Kaiser genutzt. Da Hue auch nicht sehr weit vom Meer entfernt liegt, schauen wir uns zum Nachmittag den Badestrand der Stadt an. Der ist dann allerdings so dicht bevölkert, das er uns zum Baden doch nicht so reizt. Am nächsten Morgen schauen wir uns die weitläufige Zitadelle des Kaisers in der Altstadt an. Die Anlage ist nochmals mit Wassergraben, befestigten Toren und Mauer geschützt. Im Inneren liegen u.a. die Paläste des  Kaisers und seiner Bediensteten.
Am späten Abend geht es ein letztes Mal zum Bahnhof um den Zug nach Hanoi zu erreichen.
Mittags erreichen wir die Hauptstadt Vietnams, fahren zu unserem Hostel und schauen uns unser Viertel an. Am Morgen geht es schon weiter, wir haben eine 2-tägige Tour zur Halong-Bucht gebucht. Der Bus holt uns pünktlich ab und bringt uns die gut 120km zum Anleger nach Halong.  Dort wartet schon unser Boot, die Rosa Cruise und bringt uns in die faszinierende Karstlandschaft. Nach dem leckeren Seafood-Mittagessen schauen wir uns eine Pearlfarm an und paddeln im Kajak an den steil aufragenden Felsen entlang. Bei dem anschließenden Bad im trüben kalkigen Wasser wird Edith leider von Qualle erwischt. Die langen Nesselfäden sind ganz schön schmerzhaft… Nach dem Abendessen stand Squid-Fisching auf dem Programm. Bei mir wollte einfach keiner anbeißen, aber vielleicht hatte ich auch keine Geduld. Na egal, am nächsten Vormittag konnten wir trotzdem noch etwas zum Essen beisteuern. In der cooking-class darf  jeder die richtige Zubereitung der vietnamesischen Frühlingsrolle lernen und zum Mittag dann auch gleich verkosten. In der Zwischenzeit fuhr unser Boot langsam durch die Halon Bucht zurück zum Hafen. Von Halon bringt uns unser Bus wieder zurück in das quirlige Hanoi. Durch dichten Moped-Verkehr geht es langsam bis zum Hotel. Am letzten Tag unserer Reise schauen wir uns ganz gemütlich die Altstadt von Hanoi an. Für den Nachmittag besuchen wir das traditionelle Wasserpuppen-Theater. Die Puppen werden dabei im Wasser über lange Stangen mit Seilzügen bewegt. Zu den meist lustigen Szenen erklingt traditionelle vietnamesische Musik, sehr sehenswert und unterhaltsam. Dann gibt es noch einmal zum Abend die typische Pho- Suppe in einer kleinen Suppenküche.
Es waren 2 interessante Wochen in Vietnam, ein toller stop over auf dem Weg zurück von Australien.  
Am 27.04.2019 geht unser Flieger von Hanoi über Singapur zurück nach Berlin.  

Dienstag, 19. März 2019

Australien, Victoria/NSW

Kunz hinter Mount Gambier erreichen wir schon das Bundesland Victoria und müssen damit schon wieder die Uhr um 30 min vorstellen. Da hier immer noch Sommerzeit ist, beträgt nun der Zeitunterschied zu D 10 Stunden
Unser erstes Ziel ist der Granbians NP. Von dichten Wäldern bedeckt, durchziehen viele Schluchten und schroffe Klippen das Sandsteingebirge. Die Temperaturen sind angenehm und so starten wir von Halls Gap aug gut ausgeschilderten Wegen zu mehreren ausgedehnten Wanderungen. Von der zahlreichen Tierwelt mit Schnabeltieren und Koalas lassen sich leider nur die niedlichen kleinen Wallabys und die größeren Kängurus sehen. Wir haben regelmäßig Besuch auf unserem Camp im Eucalyptus-Wald. Da es im NP auch mehrere Stauseen gibt, können wir sogar den Mackenzie-Wasserfall mit Wasser im ansonsten sehr trockenen NP erleben. Auch wenn zur Zeit weite Landstriche im Nordosten Australiens unter Wasser stehen, wir haben bisher auf unserer Reise durch das Land immer nur Trockenheit und Dürre erlebt. Das wird sich aber in wenigen Monaten auch hier ändern.
Wir fahren wieder hinunter zur Küste, denn hinter Petersborough beginnt so langsam die Great Ocean Road. Der Bau der insgesamt 243 km langen Straße begann 1919 als Arbeitsbeschaffungs-Maßnahme für die aus dem 1.Weltkrieg zurück gekehrten australischen Soldaten. Bis dahin waren die Orte an diesem Küstenabschnitt nur von der See aus erreichbar. Und auch das war sehr gefährlich, denn vor dieser spektakulären Küste liegen viele kaum erkennbare Riffe. Der zusätzlich häufig auftretende Nebel hat schon über200 Schiffe  auf Grund laufen lassen und viele Tote gekostet. Die Küste trägt nicht umsonst den Namen Shipwreck Coast.
Die starke Brandung nagt intensiv an der Steilküste und schafft immer wieder neue Klippen, Buchten und Grotten, verändert aber auch die vorhandenen ständig. Bei Port Cambell erheben sich die legendären 12 Apostel als bis zu 65m hohe Kalksteinfelsen aus dem Meer. Allerdings stehen zur Zeit nur noch 8 der  steil aufragende Klippen, aber auch das kann sich bald wieder ändern. So ist ein Bogen der London Bridge 1990 ohne Vorwarnung ins Meer gestürzt und heißt seit dem London Arch mit nur noch einem Bogen. Die damals auf der Klippe gefangenen Besucher mussten übrigens mit dem Hubschrauber gerettet werden. Heute ist alles sicher abgesperrt und für die große Anzahl Touristen vorbereitet. Die Hubschrauber drehen regelmäßig ihre Touristen-Runden. Wir haben mit dem Wetter Glück und sehen immer wieder neue Ausblicke auf die zerfurchte Küste. Viele Stellen werden von den Touristenbussen nicht angefahren und man kann ruhig den Ausblick genießen. Schon am nächsten Tag ist alles wieder im Nebel verschwunden und wir machen uns auf den Weg nach Melbourne.
Wir finden einen Guten Platz zum Übernachten an einem Truckstop und fahren am mit der Bahn in die City. Das Zentrum ist relativ weitläufig, aber auch hier sind alle Nahverkehrsmittel innerhalb eines abgegrenzten Bereiches kostenlos. Mit der historischen Tram Linie 35 ( das war früher eine Cable-Tram wie in LA ) fahren wir einmal um das Zentrum, schauen uns die Bücherrei und den Hafen an. Im Parlament gibt es eine interessante Führung durch die Säle des Senats und des Repräsentantenhauses. Nach der Mittagspause nebenan in Chinatown, schauen wir uns im China Museum die Geschichte der Migranten an, die vor allem während des Goldrausches 1854 in großer Zahl in das Land kamen. In dieser Zeit wurde hier weltweit das meiste Gold gefunden, bis zu 2t in der Woche.
Am 28.03. fahren wir weiter auf die südlich von Melbourne gelegene Insel Philipp Island. Hier können wir nun endlich zum ersten Mal Koalas sehen. In einem Conservation Centre kommt man mit wenig Mühe sehr dicht an die Tiere heran. Da ein kühler Tag ist, dösen die Tiere nicht nur hoch oben in der Astgabel, sondern haben nach 20 Stunden Ruhe sogar schon den ersten Hunger auf frische Eucalyptus-Blätter. Sie sind damit sogar noch fauler als die Faultiere. Die Koala-Weibchen haben übrigens im Gegensatz zu den Kängurus einen nach unten geöffneten Beutel, in den das weniger als 1g schwere Junge nach einer Tragezeit von 35 Tagen selbstständig krabbelt.
Die bekanntesten Bewohner der Insel sind aber die kleinen Zwerg-Pinguine. Allabendlich wandern Hunderte von Tiere an den Tribünen von mindestens ebenso vielen Touristen vorbei, die Pinguin-Parade. Wir haben schon so viele Pinguine auf der Welt gesehen, wir ersparen uns den Rummel und wandern lieber an der Küste an den zahlreichen Pinguin-Nestern vorbei.
Da hier schon Herbst ist, sind die Tiere den ganzen Tag im Meer und futtern sich den Winterspeck an.
An der windgeschützten Südküste warten die Surfer auf die richtige Welle und wir trauen uns auch noch einmal ins kühle Nass.
Von der Insel fahren wir an der Küste entlang weiter nach Osten. Hier erstreckt sich der 90 Mile Beach entlang der Küste und hier gibt es auch mal wieder mehrere ruhige und kostenlose Campingplätze gleich windgeschützt hinter den Dünen. Der Strand ist wirklich endlos, nur das Gerippe eines Wracks schaut aus dem Sand. Auf diesem Platz bleiben wir ein paar Tage, sitzen abends am Lagerfeuer und genießen die letzten Strandtage in Australien.
Bei Brainsdale machen wir noch mal einen Ausflug auf die Raymond Islands. Mit der für Fußgänger kostenlosen Fähre geht es auf die kleine Insel. Hier gibt es einen Koala Rundweg entlang am Rande des Dorfes. Wir können wirklich 20 der niedlichen Koalas in den Bäumen entdecken. In einem Vorgarten wühlt sogar ein Schnabeligel mit seinem spitzen Maul nach Insekten in der Erde. Auf dem Rückweg zur Fähre ruhen sich am Ufer des Sees viele schwarze Schwäne neben einigen Pelikanen aus. Ein kleiner aber wirklich schöner Abstecher auf unserer Runde.

 Ein paar km weiter, in Lakes Entrance können wir von unserem Camp auch das Schwimmbad mit Sauna und Spa nutzen. Da die Tage sowieso schon relativ kühl geworden sind, nutzen wir das Angebot. Am Tage wandern wir auf der vorgelagerten Landzunge bis zu dem künstlich geschaffenen Eingang, der die Zufahrt der Fischerboote vom Meer in den weitläufigen See und den Hafen erlaubt. Hier lassen sich auch mal ein paar Seelöwen sehen. Nach dem leckeren frischen Fish and Chips geht es am Abend schwimmen und in die Sauna( natürlich anständig britisch mit Badebekleidung !).
Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Hauptstadt Australiens, nach Canberra. Die auf dem Reißbrett entworfene Stadt ist sehr großzügig angelegt, nichts für Fußgänger. Unser erster Ausflug zum interessanten War Memorial über die lange Anzac Parade bleibt dann auch der einzige zu Fuß. An nächsten Tag schauen wir uns das neue Parlament mit dem 80m hohen Fahnenmast an, fahren mit dem Bus vom alten Parlament zum National Museum und mit dem Auto zur Canberra Mint, der staatlichen Münze.
Von Canberra ist es nicht mehr weit bis zur Küste bei Kimba.
Hier kann man an der ein imposantes Blowhole sehen. Gleich nebenan ladet ein vom Wind geschützter Felsenpool zum Baden ein. Da wir noch etwas Zeit haben, schauen wir uns noch den südlichsten subtropischen Regenwald , den Minamurra Rainforest an. Da es in den letzten Tagen geregnet hatte, führen auch die Wasserfälle ausreichend Wasser. Auf dem Weg nach Norden kommen wir durch den Ort Bulli, der allerdings nichts mit unserem Auto zu tun hat. Der Name ist eine Abwandlung der aboriginal Bezeichnung dieser Gegend:Bulla Bulla – zwei Berge.

Ganz in der Nähe statten wir unserem Stellplatz vom November letzten Jahres einen Besuch ab. Am fahren wir zu unserer Autovermietung in Sydney, um die Rückgabe abzuklären. Da unsere Fluggesellschaft Air Asia unseren Rückflug um fast 10 Stunden vorverlegt hat, müssen wir unser Auto einen Tag früher angeben und uns noch zusätzlich für die letzte Nacht ein Zimmer in Sydney mieten.

Und da wir nun einmal in Sydney sind, fahren wir zu einem letzten Besuch in die Innenstadt, schauen noch mal von der Oper zur Habor-Bridge und genießen das schöne Wetter im Park nebenan. Nach Sonnenuntergang gibt es zum Abschluß noch eine Video-Projektion auf die Oper. Mit dem Zug geht es zurück zum Auto und dann auf unseren Schlafplatz.

Am nächsten Morgen fahren wir noch einmal zu einem Waschsalon. Dann heißt es Packen, zum Hotel fahren und das Auto aus räumen, es hat sich doch so einiges angesammelt. Die Rückgabe des Autos ist in ein paar Minuten erledigt. Am 14.04. fliegen wir schon um 11 Uhr von Sydney ab.